Die Hilfen!

Vorwiegend sind es gemeinnützige Einrichtungen (u.a. Kolping Bildungswerk, Diakonisches Werk, AGORA Kulturzentrum, Trägerwerk der Georgspfadfinder), die aus der Solidarfonds Stiftung NRW unterstützt werden: Die „Castroper Tafel" ist ein Beschäftigungsprojekt der Caritas, mit dem in idealer Weise auch Hilfe für Menschen in Not verbunden wird. Diese Einrichtung wird jährlich mit Geldmitteln für neues Mobiliar und den Zukauf von Lebensmitteln unterstützt. Ein Sozialwaren-Kaufhaus für einkommensschwache Familien beschäftigt und qualifiziert jährlich 20 Mitarbeiter und konnte dank des Fonds dringend benötigte Transportfahrzeuge anschaffen und sogar eine Lagerstätte einrichten. Eine von der Arbeiterwohlfahrt betreute Fahrradstation, in der 20 Jugendliche fachspezifisch qualifiziert werden, haben wir ebenfalls überdachen können.

Auch bundesweit leistet der Fonds finanzielle Hilfen. So wurde zum Beispiel in Sachsen der Aufbau eines Arbeitslosenzentrums in Freital gefördert oder das Netzwerk Sachsen gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit e.V. in Pirna für das Projekt „Aktion Zivilcourage gegen Rechts“ finanziell unterstützt. Ferner erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Generalvikariat Münster und der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung die Förderung des Projektes „AusbildungsPatenschaften“ zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen sowie die Förderung von berufsbildenden Schulprojekten runden die Hilfen ab.

Die Beispiele zeigen, wie unverzichtbar der Solidarfonds als flexibler und unbürokratischer Helfer für Arbeitslose und für die Träger von Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen geworden ist. "Der Staat macht vieles", erklärte Franz Müntefering bei einem Festakt zur Verleihung des Beschäftigungsförderpreises 2001 in Castrop-Rauxel, "aber es gibt Lücken, für die man so etwas wie Engagement braucht. Diese Aktion ist einmalig im Land."